Ein Ende der privaten Flüchtlingsunterbringung?

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Die neue Bundesregierung in Österreich hat verlautbart, dass die private Flüchtlingsunterbringung, ein lukrativer Geschäftszweig zur Umverteilung von Steuergeldern, enden soll. Meine Prognose: Mit einer ÖVP lässt sich ein solches Vorhaben niemals durchziehen.

Ganze Legionen von ÖVP Bürgermeistern haben marode, leerstehende Landgasthäuser ihrer nahen Anverwandten zu gewinnbringenden, voll ausgelasteten Flüchtlingsherbergen umfunktioniert. Durch private Flüchtlingsunterbringung und das Füllhorn staatlicher Zahlungen amortisieren sich Zinshäuser nicht erst nach 20 Jahren sondern wurden auf 5 bis 10 Jahre gerechnet. Das geht im vollständig mit Freunderlwirtschaft durchseuchten Österreich niemals durch, dass der Gewinn mächtiger ÖVP-Mitglieder durch eine Regierungsmaßnahme beschnitten wird.

Dass die angekündigte Maßnahme nur Getöse ist, kann man auch daraus ableiten, als dass die Vereinbarung zur Unterbringung von illegalen Sozialsystemsuchenden zwar vom Bund gekündigt werden kann, diese Kündigung aber erst nach 18 Monaten wirksam wird.

Übrigens: In Wien leben 45.000 so genannte Asylberechtigte in privaten Wohnungen. Wer dem überwiegenden Teil davon die Miete bezahlt, darf gerne geraten werden.

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